Stromausfall
Was passiert, wenn das Licht flackert, die Stadt urplötzlich schwarz ist und man nur noch ein "Stevfaaaaaann" über den Flur von H down hört?
Zehn Minuten Frieden in Falun...
Bis die Reklame von Hömköp wieder angeht und die Menschen immer noch im Flur stehen und das Wunder der Nacht nicht fassen können...
Sad Rainy Saturday
Heute wurde nur gearbeitet,
geschrieben,
Methoden gepaukt und
Theorien untersucht...
Eigene Ideen verfolgt,
billige Nudeln gekocht
und am Abend durch den schneeMATSCH marschiert.
Verregnete Samstage könnten so schön sein...
Ja noch mal wegen dem Auto; das war kein Scherz, wenn alles klappt wird es am 18. Dezember von der Frauenkirchenstadt nach Hause überführt, hoffentlich noch mit alten Kennzeichen, da ein 5-Tageskennzeichen 10,50€ Gebühr, 16€ Schilder, 100€ Versicherung kosten würde.
Ein paar Angaben zum Auto:
es soll dunkelrot sein,
es soll ein Benziner sein,
es soll um die 50 000km weg haben,
es soll 16 Jahre alt sein,
es soll ein Garagenwagen sein,
es soll keinen Rost, bzw. extrem wenig haben,
es soll noch ein Jahr TÜV haben,
es ist ein VW Polo Baujahr 1990,
ein erstes Gesamtdeutsches, Wiedervereinigtes Produkt!
Tja dafür muss ich mich wahrscheinlich bald von meinen Klapprad trennen, das pfeift aus dem letzten Ventil.
stefanh am 11. November 2006
0 Kommentare
kommentieren
Mein Sunny Day
Heute wars gemütlich. Hab meine Theorie weiter verfeinert und im Seminar besprochen...
Die Einleitung geschrieben und weitere Recherche betrieben.
Es verhält sich nämlich so, dass in der Schweiz, nach dem Ausbruch des Krieges gegen den Irak, die Demonstrationsteilnehmer gegen den Krieg anstiegen. In keinen anderen Land erfuhren die Demos einen Anstieg der Demonstraten nach Beginn der Kampfhandlungen. Die Schweiz bildet somit einen Sonderstatus, doch warum?
Ich weiß natürlich warum...
Framing! Man muss alles im richtigen Rahmen verkaufen. Und wer die Löcher im Käse hat, hat auch anderswo noch wunde Stellen.
Kleiner Nachtrag:
Bereits am Mittwoch erreichte mich ein netter Brief, den ich aber erst gestern las...

Windows, Innebandy, Sauna und meine Theorie
Heute war einer dieser Tage bei denen ich zu fragen wage, WARUM sind so viele Menschen mit Microsoft gestraft?! Windows und der ganze Krempel bringt mich noch um. Neben, gegenüber, hinter und über mir schmieren die XP-Systeme reihenweise ab. Und das liegt nicht nur daran das sie saugen wie die Weltmeister... Nein auch ohne Virenscanner im Netz, das kann nicht gut gehen, aber das beste ist: keiner hat Software, so hilft man sich dann mit der guten italienischen XP-Version des freunudlichen Menschen den man glatt mal ausversehen unter der Dusche erwischt. Und dann alles ein Rumgestückel und zusammenbasteln, bis es wieder von vorn losgeht. Tilman ist bereits vom Linuxvirus befallen und findet Opensource viel toller... Aber die Krönung der Schöpfung: Man nenn es Mac! Ein treuer Begleiter mit dem gewissen etwas und wenn man sich nicht zu dumm anstellt unkaputtbar!
Nachdem ich also meinen Tag bis nachmittags mit unzähligen Betriebssysteminstallierstunden vergeudet hatte (es läuft jetzt halbwegs und übrigens mußte ich es nur reparieren, da ich in der italienschen Version ein paar kleine feine betriebsrelevante Veränderungen vornahm...) gings zum Innebandyspiel in die Uni. Dort wurde dann nach besten Gewissen der Muskelkater vom Dienstag renaturiert und aufgefrischt. Ein super Spiel, ab sofort jede Woche Donnerstag 18 Uhr Innebandy...
Danach gings in die BritsenSauna, parallel hab ich endlich mal wieder meinen Waschbärfetisch ausgelebt und mein Zeug vom Dreck befreit.
Ja, mein Theorie nimmt Formen an...
Mein neues Auto!!!
Hab heute vor lauter Langeweile ein Auto gekauft, nichts großes, ein kleines. Besser ihr kennt es schon seit langem. Nur das es jetzt rot ist! Werde aber erstmal weiterhin mit meinem weißen Auto fahren...

Also das müßte ungefähr hinkommen!
Idee für mein Paper zum 15.11.2006
Ich würde mich freuen, wenn meine Jenaer Freunde mich mit den ein oder anderen Artikel der online Ausgabe der FAZ unterstützen könnten. Über die ThULB gibt es freien Zugang zum FAZ Onlinearchiv. Wählt bitte die pdf-Ausgabe der Seite, ist besser zum zitieren.
Aber hier meine Idee:
Ich möchte einen Vergleich der Länder Deutschland und Schweiz machen, als Grundlage soll mir das Verhalten und die Gründe der Antikriegsdemonstrationen im Vorfeld des 3. Golfkrieges (Ausbruch 20.3.2003) dienen. Deutschland und Schweiz weisen in etwa einen gleichen Lebensstandard auf und ähneln sich im gesellschaftlichen Aufbau, politisch wie sozial, auch wenn in diesen Bereich deutliche Unterschiede sichtbar sind. Mir geht es in meiner Betrachtung um die quatitative und qualitative Betrachtung der Bewegung und den gesellschaftlichen Hintergrund. Da ich die These vertrete das die globalangelegten Demonstrationen gegen den drohenden Krieg als New Social Movement zu betrachten sind. Jedoch sind die Auswirkungen und die Inputfunktionen der politischen Führung verschieden. Während Schröder aus historischer Verantwortung sein Wahlversprechen zum politschen Überleben braucht ist die Schweiz in ihrer traditonellen neutralen Identität dem Konflikt in seiner Bandbreite gegenübergestellt. Das heißt die Demonstrationen gegen den Krieg sind die größten Antikriegsdemos der Schweiz seit Vietnam. Man kann annehmen, dass in der Schweiz keine gesellschaftlich gewachsene Antikriegsszene mit einen vergleichbaren Hintergrund zur Schuld der Deutschen erwachsen ist. Vielmehr dient die historische Nautralität der Eidgenossen zum Antikriegskurs der Bevölkerung. Offiziell handelte die Schweiz Wafen mit Großbritannien und die USA. Zur genaueren theoretischen Betrachtung möchte ich Framing und New Social Movement nutzen. Diese beide Theorien sollen durch die Methode of Agreement bearbeitet werden. Das heißt wir haben zwei Länder mit verschieden Framing und einen anderen Background der Antikriegsbewegung (New Social Movement) die ähnlich ist, aber genau zu dem selben (zahlenmäßigen) Ergebnis der Demonstrationen führt. Die Beteiligungszahlen in der Schweiz sind im Verhältnis der Einwohnerzahl zur BRD fast gleich. Auch wenn die Schweiz eine nationale Bündlung in den Demonstrationen aufweißt, da die Demos meist zentral stattfanden und nur in einer Stadt.
stefanh am 07. November 2006
0 Kommentare
kommentieren
Ein Tier Namens Roger
Heute haben wir in der Uni gegen unsere Dozenten Innebandy gespielt.
Spür jeden einzelnen Muskel.
Hab das noch nie vorher gespielt.
Für alle die nich wissen was das ist und auch keine Lust auf google haben: das ist Trockenhockey in der Halle mit einem Plastikball.
Sehr genial.
stefanh am 06. November 2006
0 Kommentare
kommentieren
Man nannte ihn MensaManni...
Heute wurde zünftig in unserer Küche gekocht, alles was 9 Leute in ihren Schränken auftreiben konnten wurden zusammen geworfen und ich durfte die Sauce kreieren! Tausend Geschmacksknospen wurden angesprochen, Tausend Emotionen und am Ende war man glücklich und überfressen.
stefanh am 05. November 2006
0 Kommentare
kommentieren
Am Ende gewinnt immer die Bank
oder das Leben...
Ich hasse es, wenn ich in manchen Dingen Recht behalte!
Bin heute 100 Tage online! Der Blog wird 100!
Anlass zum Feiern. Waren gerade im Kupferhut, einer genialen Lokalität in der Innenstadt von Falun. Der Weg führte am vernebelten Fluss nach Britsen...

stefanh am 05. November 2006
0 Kommentare
kommentieren
Watch out...
stefanh am 04. November 2006
0 Kommentare
kommentieren
2-Raumwohnung
Sexy Girl!!!
Papa El Bunda, Kelly und Bud haben gerade eine SpontanParty in Room Number 213 gestartet! Natürlich durfte auch dieser Song nicht fehlen für unsere Ost-Block-Schnitte...
Dann gings mit schlechten Schwedischen Musikvideos weiter. Gefolgt von BORAT Videos von YouTube.com
Genau! Onkel Lars war auch da!
PS: Ist ein Insidereintrag.
stefanh am 04. November 2006
0 Kommentare
kommentieren
Mit dem Brett die Schanze runter
Heute gings nach dem Seminar ins "Reichseisstadion". In diesem Hort des Ruhmes durfte ich mit meinem Trashsnowboard (vielleicht ist es ja auch verboten?!) die Steigung unterhalb der Schanze runterfahren. Das Board ist der reinste Mist, der Schnee hat geklebt und mein Rucksack war zackenschwer. Aber ich bin runtergekommen,... mit Grasflecken in der Hose und Erde unterm Board. Irgendwie reicht der Schnee noch immer nicht...
Am Nachmittag bin ich dann mit dem Tilman zum Bahnhof um unsere Kirunatickets zu kaufen. 1000€ für Zugtickets bei 9 Leute, aber es sind ja auch 1000 Kilometer.
Kleiner Filmtipp:
"Der Zemtgarten"

So sieht mein richtiges Brett aus, jetzt mit roten Bindungen!
stefanh am 02. November 2006
0 Kommentare
kommentieren
...
...
stefanh am 01. November 2006
0 Kommentare
kommentieren
Sachsen-Anhalt live!
stefanh am 01. November 2006
0 Kommentare
kommentieren
Sonne und Schnee!!!
stefanh am 01. November 2006
0 Kommentare
kommentieren
Mit dem Schnee kam die Phantasie

Falun im Schnee

Püppi mit dem perverses Schneefraumann

Der Tittentilman
stefanh am 31. Oktober 2006
0 Kommentare
kommentieren
Der Hunger ist vorbei, das BAföG da!
Ruhiger kalter Tag in Falun... mit neuer Festplatte.
stefanh am 31. Oktober 2006
0 Kommentare
kommentieren
ES SCHNEIT VOR MEINEM FENSTER!!!
...
Fazit: Nichts als Elchkacke!
Wo sind nur diese Viehcher? Jedenfalls nicht im Wald, man soll sie im Systembolaget gesehen haben...
Sitze gerade frisch geduscht am Rechner und rieche meine Wäsche die noch immer im Flur liegt. Die Maschine ist in einer halben Stunde gebucht und dann ist auch dies alles hier Erinnerung.
Wie alles begann: Für alle die sich erinnern können, vor ein paar Wochen tauchte hier ein Bild auf dem Blog auf mit dem Szabi in einer Hütte am imaginären Feuer. Dieses imaginäre Feuer ließ uns keine Ruhe bis gestern nachmittag am Tanstjärn das echte brannte. Zu diesem Zeitpunkt war das Seegras an manchen Stellen immer noch von der letzten Nacht gefroren und es wollte nicht wärmer werden.
Tanstjärn ist ein Platz hinter Falun, Borlänge, kurz vor Ludvika rechts in den Wald. Besser ein See in der Mitte vom Nirgendwo, dreimal von der Hauptstrasse auf kleinere Weg abbiegen und dann ist man im Nichts, also da wo am Sonntag morgen der Förster ganze siebenmal mit dem Jeep vorbeihämmert und die Jagdhunde den Schlummerschlaf beenden.
Jedenfalls kamen wir gestern recht spät (15Uhr) an der Hütte an, nachdem wir noch einen Ausflug zum Prediktstolen gemacht hatten. Die erste Tat war die cleverste, Holz organisieren... Ja, die guten Birken brennen ja immer. Aber nach dem tagelangen Dauerregen der letzten Woche war nicht viel mit trockenen Holz. Dafür fanden wir nasses Holz, auch prima und brennt nach längerer Vorlaufzeit super! Also hacken und zerteilen der Bäume. Leider ist meine STIHL-Kettensäge gerade in der Reklamation, somit blieben uns nur die Äxte und Beile. Handmade in Sweden!
Irgendwann als es fast dunkel wurde, meinten wir genug zu haben. Oder wir hatten Hunger. Jedenfalls wurde gekocht die guten 3-4 Minuten Nudeln, leider hat das Wasser ewig gebraucht und die Soße hat sich auch Zeit genommen, gar nicht erwähnen darf man das Teewasser, also das Seewasser. Nach Stunden war alles fertig, irgendwie war das mehr einen Meditation als Kochen. Noch mal kurz zur Hütte und der Kochmöglichkeit, es sieht so aus, dass in der Hütte ein gemauerter "Feueraltar" mit riesiger Abzugshaube steht und links bzw. rechts die Liegenbretter sind. Feuer und Liegebretter haben ungefähr gleiche Höhe und alles ist aus Holz, bis auf die Abzugshaube. Es gibt keine Isolation, dafür viele Löcher und eine Maus.
Nach dem Essen haben wir so gechillt und gequatscht, aber irgendwie war man nur high von den Gasen, nein von dem genialen Feeling. Draußen spiegelten sich die Sterne im See und das Nudelwasser war schon längst gefroren. Jede Stunde musste das Feuer neugebaut werden, da die Kälte einen weckte. Die Ruhe war wieder tinnitusverdächtnig und die Sterne einfach nur genial...
Die Feuerbaupausen im Schlaf machten den Rythmus der Nacht aus. Jeh ehr man aufsteht, desto wärmer ist es und so länger kann man wieder schlafen. Das nasse Holz klang wie Regen und es zischte gewaltig, besser als das trockne Holz welches mir ein nettes Loch in die Isomatte brannte und so den Isolationseffekt auf 0 reduzierte. Der ungarische Superkleber kam gerade eben schon zum Einsatz.
Heute morgen gings nach dem Wecken, durch die Jagdhunde in der Ferne, zum Wandern an den Prediktstolen. Auf dem Weg haben wir zwei Hütten gefunden, eine kann man mieten. Extrem versteckt hinter der Wendeschleife eines Waldweges...
Die Wanderung war sehr schön, haben einmal eine Karte gesehen und sind sonst nur nach der Sonne gewandert. Eine Spezialität von mir. Der Szabi war nur ein wenig irritiert von meiner Weginterpretation. Aber am Ende gelang mir eine Punktlandung an den Klippen des Predigtstolen... Glücklich und völlig stinkend ging es dann nach Good Old Britsen zurück! Sonntag, wie herrlich! Seit froh, dass ich euch mit Freitag verschont habe, wie ich Indra zum Bahnhof bringen wollte, das Auto nicht ansprang, ich bei VW keine Zündkerzen bekam, im Seminar nicht konzentriert war, bei COOP für 3 Euro einen Täntstiftnyckel kauften und mein Auto reparierte.

Schwedenlocke mit Sonne und Thermoskanne

Die Hütte

Heißer Pullover!

Der Abend

Hunger

Hüttenleben

nachts

Der Blick aus dem Schlafsack

Blick in die andere Richtung

Der Blick aus der kleinen Tür

Eine kalte Nacht ist vorüber!

Eis

Wandern mit Szabi

Unser neues Ziel! Wir wollen es mieten, weil man es nicht findet und man nicht so stark nach Lagerfeuer stinkt! Telefonnummer haben wir schon, sehr geile Anlage!


Herbst in Borlänge

Die Liebe aller Schweden!
Gesehen zwischen Borlänge und Falun, am Freitag war er noch heil!

Kontrastprogramm!
Nun mach ich die Stinkewäsche.
Und Szabi hat wirklich Elchkacke gefunden!
stefanh am 29. Oktober 2006
0 Kommentare
kommentieren